Geschafft! Prüfe jetzt deine E-Mails

To complete Subscribe, click the confirmation link in your inbox. If it doesn’t arrive within 3 minutes, check your spam folder.

Ok, danke
Fast überstanden 1 Min. Lesezeit
Schnappschuss

Fast überstanden

Die Weihnachtslieder verstummen endlich – und eine grundsätzliche Frage zu unserem Kulturverständnis

Von Markus Zohner
Fast überstanden Beitragsbild

Guten Morgen, neue Hoffnung!

Lautstärkeregler der Weihnachtslieder wurden endlich in einem raschen Fade-Out auf null gedreht. Die Musikstücke laufen wahrscheinlich einfach unhörbar im Hintergrund weiter, sodass der Weihnachtsmann oder wer auch immer für die Unsäglichkeit dieser sogenannten Musik zuständig ist, im kommenden Oktober einfach wieder aufdrehen kann, ohne erst noch die Start-Taste drücken zu müssen.

In unserem Schwesterbrief haben wir eine grundsätzliche Frage zu unserem Kulturverständnis gestellt: Ein Drittel der Weltbevölkerung zieht anscheinend vor, an eine bronzezeitliche Legende aus dem Nahen Osten zu glauben, anstatt der Wahrheit ins Gesicht zu schauen, die von einem Ultraschall-Scanner offenbart wird: Change My Mind!

Hoffentlich bist Du zufrieden mit dem Nettoertrag dieser Tage! Jetzt noch schnell die Jahresabschlüsse gemacht, für die Steuern die Konten und am Mittwochfrüh zwei Gläschen Crémant geleert, und weiter kanns gehen ins neue Jahr hinein!

Du hast recht: Ich hätte längst liefern sollen – die dritte Folge von Gestalten in Käfigen ist überfällig. In meinem letzten Brief hatte ich grossspurig gerufen: Bis Donnerstag!, und was war? Funkstille. Der Grund ist schnell erzählt: Das Stück ist bereit, geladen, aber meine Editorin hat die Veröffentlichung geblockt. Zu brutal hat sie gesagt, das ist zwar alles richtig und wohl auch wichtig, aber wenn Du zu Ostern noch ein Dutzend Abonnentinnen haben willst, musst Du das anders angehen. Ich musste ihr recht geben, und so schreibe ich jetzt an einer weiteren Folge von Gestalten in Käfigen – die mir allerdings auch aus den Händen zu gleiten droht, um in einem Blutbad zu enden. Was tun? Das Experiment abbrechen? Oder die Fantasien ernst nehmen und sie sowohl der geneigten Leserin als auch mir selbst zumuten, und dann mit dem verbliebenen Lesertrio das Osterfest begehen? Mal sehen. Einen dritten Versuch wage ich noch; der kommende Donnerstag liegt schon im neuen Jahr, vielleicht hat das ja eine Bedeutung.

Einen guten Beginn! Gesundheit vor allem, Liebe, Kreativität, auf welchem Gebiet auch immer. Durchhaltevermögen. Und dass wir nicht verzagen.

Bis im neuen Jahr, bis Donnerstag!

Markus

Markus Zohner ist eine von Lesern unterstützte Publikation. Um neue Posts zu erhalten und meine Arbeit zu unterstützen, werde Kompagnon!

Kommentare